Risiken beim Unternehmertestament


Betrachten wir folgenden Fall:

Der Unternehmer hat aus Haftungs- und Steuergesichtspunkten eine GmbH gegründet. Deren Betrieb wird auf einem Grundstück ausgeübt, das dem Unternehmer als Privatperson gehört. Das Grundstück wiederum ist an die GmbH verpachtet.

Im Testament ist geregelt, dass der Sohn den Betrieb übernehmen soll, während die Tochter als Vermächtnis das Grundstück erhält. Fordert nun die Tochter die Erfüllung des Vermächtnisses durch Überschreibung des Grundstückes, so ist die Betriebsaufspaltung beendet. Die stillen Reserven werden aufgedeckt und müssen nach Einkommensteuerrecht versteuert werden und dies auch zum Spitzensteuersatz.


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